Aktuelles

 

Hier erfahrt Ihr Neuigkeiten aus dem Vereinsleben, vor allem Berichte über laufende Aktivitäten und Projekte sowie gemeinsame Unternehmungen. Über Kommentare und Anregungen freut sich der Vorstand sehr.

 

 

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2024

Unser Heimatverein  blickt auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2024 zurück. In der jüngsten Jahreshauptversammlung zog 1. Vorsitzender Michael Kircher eine durchweg positive Bilanz seiner ersten Amtszeit. Zahlreiche Veranstaltungen, ein Zuwachs an Mitgliedern und ein reges Vereinsleben prägten das vergangene Jahr. Als Ehrengäste konnten Bürgermeisterin Claudia Brandes sowie Ortsvorsteher Peter Scheel begrüßt werden.

 

 

Besonders bedeutsam war der Wechsel an der Spitze des Vereins: Nach 32 Jahren als 1. Vorsitzender übergab Peter Scheel im Jahr 2024 das Amt an seinen Nachfolger. Sehr erfreulich ist das kontinuierliche Wachstum des Vereins:  Die Mitgliederzahl stieg von 211 auf 221 Mitglieder. Auch neue Gesichter konnten begrüßt werden, darunter Lothar Kirsch, Christian Koch, Thorsten Hacker und Julia Dillenburger. Für 25 Jahre Mitgliedschaft konnte zu Beginn Berthold Aschenbrücker ausgezeichnet werden. Neben einer Urkunde erhielt er auch ein kleines Präsent als Wertschätzung seiner Treue zum Verein.

 

Tradition und Gemeinschaft im Mittelpunkt

 

Das vergangene Jahr war gespickt mit zahlreichen Höhepunkten. So fand im März das traditionelle Osterklappern mit 125 teilnehmenden Kindern statt. Ein besonderes Jubiläum steht im Jahr 2025 dabei im Mittelpunkt: 30 Jahre Wiederbelebung dieser Tradition durch den Heimatverein. Ein großer Dank geht dabei an Felix Gaul, der als Oberklappermeister die Organisation übernimmt. Hierbei verweist Michael an das ,,Ausklappern‘‘ am Karsamstag, was jedes Mal ein Genuss ist und dies jeder mal erlebt haben sollte. Hierzu treffen sich alle Klapperkinder mit ihren jeweiligen Betreuern am Rathausplatz, um ein letztes Mal die Klappern ertönen zu lassen. Daher sind bereits jetzt schon alle Mitbürger am Samstag, 19. April 2025, um 12.30 Uhr hierzu eingeladen.

 

Im Juni beteiligte sich der Verein erneut erfolgreich am Waidesgrund-Pokal-Schießen des Schützenvereins Petersberg, bei dem auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam.

 

Der Herbst stand dann ganz im Zeichen des beliebten Backhausfestes. Hier gab es zunächst eine gut besuchte Führung durch den Ort unter dem Motto ,,Mundart trifft auf Geschichte‘‘. Dabei haben die Teilnehmer den Lombe-Schrinnersch Jockel (Peter Scheel) und den Leo (Manfred Spiegel) kennenlernen dürfen, die in amüsanter Art historische Anekdoten preisgegeben haben. Der Zwibbelsploatz war beim Backhausfest diesmal so beliebt, dass er so schnell wie noch nie ausverkauft war. Ein Novum dieses Jahr waren die Kinderspiele am Gelände, die auch sehr gut angenommen wurden. So konnte der Heimatverein junge Familien für sein Fest begeistern. Der Musiker Paul Karges hat ordentlich Stimmung gemacht und die Gäste blendend auf seinem Zerrwanst unterhalten. Der Vorsitzende Michael Kircher hebt hervor, dass solch ein erfolgreiches Fest nur durch die vielen helfenden Mitglieder so gut funktioniert hat.

 

Im Oktober stand das 50-Jahr-Jubiläum der Haunedorfer Kirmes an. Zu diesem Anlass hat der Verein bei der historischen Sternrundfahrt mitgewirkt. Zudem hat er alte, originale Schulbänke ausgeliehen, damit in der Alten Schule ein Almendorf ein Klassenzimmer wie vor 50 Jahren gezeigt werden konnte. Auch hier dankt der Vorsitzende allen Helfern und Akteuren.

 

Beim Petersberger Weihnachtsmarkt im Dezember hat der Heimatverein als Verein wieder vollen Einsatz gezeigt und sowohl die Hausmacher- Wurst-Bude übernommen, als auch die Cafeteria in gewohnter Weise souverän gemeistert. Hier dankt der Vorsitzende den vielen fleißigen Bäckerinnen und Bäckern, aber vor allen den Organisatoren für die Caféteria, Ute Neumann-Müller und Brigitte Sauer. Ein Dank geht ebenso an Theo Bott, der die Treffen mit der Vereinsgemeinschaft wahrgenommen hat und dabei den Heimatverein vorbildlich vertritt.

 

Höhepunkt: Das Weihnachtsmusical

 

Ein absolutes Highlight war das gemeinsam mit der Blaskapelle Rhöner Herz organisierte Weihnachtsmusical. Mit zwei ausverkauften Vorstellungen im Propsteihaus und insgesamt über 700 begeisterten Besuchern war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Auch hochrangige Gäste wie der Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber und Bundestagsabgeordneter Michael Brand lobten die Initiative.

 

Michael Kircher führt weiter aus, dass er von vielen Bürgern angesprochen wurde, die sich gefreut haben, dass wieder mal eine kulturelle Veranstaltung am Petersberg angeboten wurde. Zudem haben sich sehr viele Mitbürger daran erfreut, dass sie diese Kultur im Original-Platt zu hören bekommen haben. Sehr viel lobende Worte hat der Heimatverein auch für die Kulinarik erhalten – Auswahl und Geschmack der angebotenen Speisen gebe es sonst bei keiner anderen Kulturveranstaltung weit und breit.  Dabei verdient das Mitglied Stefan Röbig besondere Anerkennung, ohne den der Verein dieses vielfältige Angebot niemals hätten anbieten können.

 

Der Vorsitzende Michael Kircher hebt in seinem Jahresbericht auch Manfred Spiegel besonders hervor. Er war  zum einen der Ideengeber dafür, dass das Musical nicht nur in der Rhön, sondern auch am Petersberg aufgeführt wird. Zum anderen war er aber auch zeitgleich die Schnittstelle zur Blaskapelle Rhöner Herz: So hat er als Ansprechpartner und Organisator im Hintergrund gewirkt und unzählige Stunden dem Musical und somit dem Verein gewidmet. Klar ist jedenfalls für den Verein, ohne Manfred Spiegel hätte es kein Musical am Petersberg gegeben. Dafür ist der Heimatverein sehr dankbar.

 

Der Vorsitzende führt weiter aus, dass ganz aktuell wieder einmal historischer Schulunterricht in der Alten Schule stattgefunden hat. Dieser wurde durch die beiden ,,Schullehrer‘‘ Bernd Weber und Felix Gaul organisiert. Mehrere Grundschulklassen aus diversen Ortsteilen der Gemeinde wurden dabei in der Alten Schule und in der Liobakirche in Heimatkunde auf unterhaltsame Art unterrichtet. Aus Sicht des Heimatverein eine schöne, aber auch verantwortungsvolle und manchmal anstrengende Aufgabe. Somit wird aber die Grundlage für die Bindung der Kinder an die Gemeinde Petersberg gelegt - unverzichtbar, um sich mit dem Ort zu identifizieren.

 

Michael Kircher führt weiter aus, dass der Heimatverein im Jahr 2024 nur durch das Mitglied Matthias Hau so präsent und erfolgreich sein konnte. Durch seine Fotos und seinen Blick für das Detail hat er jede Pressemitteilung mit seinen Fotos bereichert. Ebenso hat er knapp 1.500 Fotos im Rahmen der beiden Musical-Darstellungen aufgenommen und diese dem Verein und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Des weiteren erwähnt der Vorsitzende, dass der Heimatverein regelmäßig in der Petersberger Gemeindezeitung das ,,Fenster zur Heimat‘‘ veröffentlicht hat. Dabei konnten allen Lesern spannende Anekdoten und Geschichten aus dem früheren Petersberg nähergebracht werden. Hierzu dankt er dem Ein-Mann-Redaktionsteam Bernd Weber, der hier mit viel Herzblut die Artikel recherchiert, aufbereitet und letztendlich veröffentlicht.

 

Im Petersberger Backhaus, das der Heimatverein in Eigenleistung im Jahr 2015 eröffnete, haben Walter Demme sowie das Ehepaar Petra und Christoph Schmidt den Großteil der Arbeiten am Backhaus übernommen, wofür der Verein sehr dankbar ist. Denn nur durch diese Personen, in Zusammenarbeit mit der gesamten Backgemeinschaft innerhalb des Vereins, kann das Backhaus die schöne Tradition des Backens erhalten. Nicht unerwähnt bleibt im Bericht des Vorsitzenden auch Berthold Czwick, der sich das ganze Jahr über um die Grünanlage am Backhaus kümmert.

 

Als weitere Facette des Vereins erwähnt Kircher in seinem Bericht die Handarbeitsgruppe unter der Federführung von Eva Bittner und Petra Schmitt. Sie erfreut sich auch immer größere Beliebtheit und trägt zum Vereinsleben bei.

 

Zum Schluss seines Rechenschaftsberichts dankt der Vorsitzende Michael Kircher allen Mitgliedern, die - in welcher Form auch immer - den Verein unterstützen und ihn erfolgreich machen. Als kleines Schmankerl verweist er daher auf den geplanten Vereinsausflug am 14. Juni 2025, auf den sich die Mitglieder (oder auch kommende Neumitglieder) freuen können. Der Verein lebt von und durch seine Mitglieder. "Ohne das Engagement und den Zusammenhalt unserer Mitglieder wäre vieles nicht möglich. Ich danke allen, die mit ihrem Einsatz unseren Verein so lebendig machen", so der 1. Vorsitzende abschließend.

 

In Ihrem Grußwort erwähnte Bürgermeisterin Claudia Brandes die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Heimatverein. Sie führt aus, dass der Heimatverein eine Bereicherung für die Gesamtgemeinde darstellt und immer etwas für die Bürger anbietet. Auch sie war insbesondere von dem Weihnachtsmusical begeistert und hofft, dass der Heimatverein weiterhin kulturelle Veranstaltungen anbietet, um auch die heimische Mundart weiterhin zu stärken. Sie betonte die Bedeutung des Heimatvereins für die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeinde Petersberg.

 

 Ortsvorsteher Peter Scheel war sich in seinem Grußwort sicher, dass der Heimatverein weiterhin sehr präsent bleiben wird und sich die Bürger daran erfreuen können. Er ergänzt hierzu den Blick auf das Gesamtjahr 2024, egal ob Haunedorfer Kirmes, der Petersberger Weihnachtsmarkt oder auch das Backhausfest selbst – der Heimatverein ist ein Verein, der nicht zum Selbstzweck existiert, sondern der Gemeinde Petersberg und ihren Einwohnern viel zurückgibt. Dafür ist er als Ortsvorsteher sehr dankbar und freut sich auf die weitere gelungene Zusammenarbeit.

Heimatverein begeistert mit Weihnachts-Musical

Am dritten Adventswochenende verwandelte sich Petersberg in ein Zentrum des vorweihnachtlichen Kulturgeschehens. Unser Heimatverein präsentierte an zwei Abenden das Weihnachts-Musical A Christmas Carol von Charles Dickens – auf einzigartige Weise komplett in Rhöner Mundart („Platt“) umgeschrieben. Arrangiert und live aufgeführt wurde das Stück vom Musikverein Reulbach-Brand. Die Aufführung war ein kulturelles Highlight, das nicht nur die Herzen der Zuschauer berührte, sondern auch die Tradition und den Dialekt der Region lebendig werden ließ. Die rundum gelungene Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und dem Rhöner Ensemble brachte eine ganz besondere Atmosphäre in den Saal, die das Publikum von der ersten Note an fesselte.

Michael Kircher, Vorsitzender des Heimatvereins, begrüßte mit Stolz zahlreiche Ehrengäste. Unter ihnen waren

 

Dr. Michael Gerber, Bischof des Bistums Fulda

Michael Brand, Bundestagsabgeordneter

Claudia Brandes, Bürgermeisterin der Gemeinde Petersberg

Hartwig Blum, Beigeordneter der Gemeinde Petersberg

Pater Bartek Cytrycki, Pfarradministrator der Pfarrei St. Lioba, mit seinem Team der Mitbrüder aus dem OMI-Orden

 

Die prominente Unterstützung zeigte die Wertschätzung für dieses außergewöhnliche kulturelle Projekt, das die Identität der Region auf so eindrucksvolle Weise in den Mittelpunkt stellte.

 

Ein besonderer Dank gilt Manfred Spiegel, Vorstandsmitglied des Heimatvereins. Er hatte die Organisation und Koordination rund um das Musical mit großem Engagement übernommen. Ebenso gebührt dem Musikverein Reulbach-Brand ein herzliches Dankeschön. Durch die musikalische Begleitung und die engagierten Schauspieler wurde das Stück zu einem mitreißenden Erlebnis, das den Rhöner Dialekt auf die Bühne des Propsteihauses gebracht hat. So etwas hat es vorher am Petersberg noch nicht gegeben. „Dank solcher Projekte leben unser Dialekt und das Heimatgefühl weiter und werden für Jung und Alt gleichermaßen erlebbar“, betonte Michael Kircher abschließend.

 

Mit diesem Erfolg setzt unser Verein ein starkes Zeichen für den Erhalt regionaler Traditionen und die Bedeutung des Zusammenhalts in der Vorweihnachtszeit. Die Zuschauer waren sich einig: Ein solch besonderes Musical hat es vorher am Petersberg noch nicht gegeben, und sie würden jederzeit wieder hingehen. Davon zeugte auch der minutenlange Applaus nach den Vorstellungen, woraufhin gerne noch kurze Zugaben gegeben wurden.

 

Viele schöne Fotos finden sich auf der Homepage unseres Vorstandsmitglieds Matthias Hau.

Backhausfest: ofenfrisches Brot, Musik und Sonnenschein

Strahlender Sonnenschein, der Duft von ofenfrischem Brot und fröhliche Klänge der Steirischen – das diesjährige Backhausfest unseres Heimatvereins war ein voller Erfolg und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern an. Bei bester Laune und in herzlicher Atmosphäre feierte unser Verein sein beliebtes Fest, das für die Gemeinschaft in Petersberg inzwischen zu einer festen Tradition geworden ist.

Einer der Höhepunkte des Tages war zweifellos der ofenfrische Zwibbelsploatz, der - knusprig gebacken und mit deftigen Zwiebeln und Speck verfeinert - direkt aus dem historischen Backhaus serviert wurde. Daneben konnten die Gäste das köstliche, nach alter Tradition hergestellte Brot genießen, das von den fleißigen Bäckern des Vereins im großen Holzofen zubereitet wurde. Der Duft allein lockte zahlreiche Besucher auf den Festplatz und machte das Warten auf die frischen Backwaren zu einem Erlebnis.

 

Für die musikalische Unterhaltung sorgte der talentierte Musiker Paul Karges, der mit seiner Steirischen Harmonika die Stimmung am Backhaus anheizte. Ob gemütliche Melodien oder schwungvolle Tänze – die Musik brachte Jung und Alt zum Mitklatschen und Mitschunkeln. Die lebendige Atmosphäre spiegelte den Geist des Heimatvereins wider: Gemeinschaft, Tradition und Geselligkeit.

 

Auch für die kleinen Besucher war beim Backhausfest bestens gesorgt. Die Kinderspiele auf dem Festgelände ließen keine Langeweile aufkommen. Mit Sackhüpfen, Dosenwerfen und anderen traditionellen Spielen konnten sich die Kinder austoben, während die Erwachsenen bei einem kühlen Getränk und unter strahlend blauem Himmel das Treiben genossen.

 

Ein besonderes Highlight des Tages war die historische Führung mit dem charmanten und kenntnisreichen „De Lombe-Schrinnersch Jockel“ und seinem ,,Leo‘‘ (Peter Scheel und Manfred Spiegel). Sie brachten den zahlreichen interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Geschichte  Petersbergs näher. Die lebhaften Erzählungen vom „Jockel“ brachten die Vergangenheit zum Leben und sorgten für so manchen Lacher und erstaunten Blick unter den Zuhörern.

 

Das Backhausfest war ein voller Erfolg und zog eine beeindruckende Zahl von Besuchern an, die gemeinsam einen wunderbaren Tag in geselliger Atmosphäre verbrachten. Unser Verein bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, allen Gästen und bei Musiker Paul Karges: Sie alle haben das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Schon jetzt freuen wir uns die nächsten Veranstaltungen, bei denen die Gemeinschaft und das lebendige Brauchtum von Petersberg weiterhin im Mittelpunkt stehen werden.

 

Vereinsvorsitz: Peter Scheel übergibt an Michael Kircher

Unsere Verein hat in seiner jüngsten Jahreshauptversammlung einen historischen Moment erlebt: Nach über 32 Jahren als 1. Vorsitzender übergab Peter Scheel  den Staffelstab an Michael Kircher. Als die Mitglieder die Ära von Peter Scheel würdigten und den neuen Vorsitzenden herzlich willkommen hießen, war die Atmosphäre geprägt von Dankbarkeit, Anerkennung und einem Hauch von Nostalgie.

Michael Kircher, der nun die Verantwortung als 1. Vorsitzender übernimmt, nutzte die Gelegenheit, um seinen tiefen Dank an Peter Scheel auszudrücken. Er betonte die unermüdliche Arbeit und das Engagement von Peter Scheel während seiner langjährigen Amtszeit und würdigte seine beeindruckenden Leistungen für den Petersberger Heimatverein.

 

Die 32 Jahre unter der Leitung von Peter Scheel waren mit zahlreichen Höhepunkten verbunden, die das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Petersberg nachhaltig geprägt haben. Dazu gehören die Erstellung eines umfangreichen Bildarchivs, die Sammlung historischer Gegenstände, die Wiedereinführung des traditionsreichen Osterklapperns, die Teilnahme an Oster- und Weihnachtsmärkten sowie eine Vielzahl von Vereinsausflügen und kulturellen Veranstaltungen. Peter Scheel hat unseren Verein mit seinem unermüdlichen Einsatz und seiner Vision zu einem wichtigen Eckpfeiler der Gemeinschaft gemacht. Das Wiederherstellen der Kirchturmuhr der Liobakirche sowie das Herausbringen von fünf Büchern über die Geschichte Petersbergs wirken noch Jahrzehnte nach und sind Projekte, die unser Verein  nur durch seinen engagierten 1. Vorsitzenden Peter Scheel stemmen konnte.

 

Diese Liste von Errungenschaften ist nur ein Auszug aus dem umfangreichen Erbe, das Peter Scheel hinterlässt. Unter seiner Leitung hat unser Verein in den vergangenen Jahrzehnten eine beeindruckende Vielfalt an kulturellen, historischen und gemeinnützigen Aktivitäten initiiert und durchgeführt.

 

Ein neues Symbol der Verbundenheit: Das Backhaus

 

Ein besonders herausragendes Projekt, das die Verbindung zwischen Kultur und Brauchtum symbolisiert, war die Errichtung des Backhauses. Es wird die kommenden Generationen überdauern und steht als Zeugnis für die traditionelle Handwerkskunst und das gesellige Miteinander. Die sehr gut besuchten Backhausfeste, die regelmäßig im Herzen von Petersberg stattfinden, bereichern unseren Ort und bringen Jung und Alt zusammen. Hier wird nicht nur Brot gebacken, sondern auch Gemeinschaft gelebt – eine Tradition, die der Heimatverein mit Stolz pflegt und weiterträgt.

 

Michael Kircher übernimmt nun das Ruder des Vereins und ist entschlossen, diese wertvolle Tradition fortzusetzen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Er verspricht, die Vision und den Geist von Peter Scheel zu bewahren und den Verein in eine vielversprechende Zukunft zu führen. Unser Verein dankt Peter Scheel von ganzem Herzen für seinen unermüdlichen Einsatz und seine inspirierende Führung und wünscht Michael Kircher viel Erfolg und Unterstützung bei seiner neuen Aufgabe.

 

Bürgermeisterin Claudia Brandes (Foto oben) übermittelte bei der Mitgliederversammlung herzliche Grußworte und würdigte die herausragende Arbeit von Peter Scheel während seiner Amtszeit. Sie betonte die Bedeutung des Heimatvereins für die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeinde Petersberg. Für seine Verdienste wurde Peter Scheel durch die Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

 

 

Der neue Vorstand unseres Vereins (von links): Manfred Spiegel (Kassierer), Theo Bott (stellvertretender Vorsitzender), Michael Kircher (1. Vorsitzender), Christoph Schmitt (Beisitzer), Stefan Goldbach (Schriftführer). Es fehlt Matthias Hau (Beisitzer). 

Besondere Monatsversammlung in Großenlüder

Die Mitglieder unseres Heimatvereins  erlebten im Januar eine außergewöhnliche Monatsversammlung, die durch die Besichtigung der Internationalen Krippensammlung im historischen Amtshaus in Großenlüder geprägt war.

 

Die Veranstaltung begann mit einer faszinierenden Führung durch die Krippenausstellung, die eine beeindruckende Sammlung aus verschiedenen Ländern und Kulturen präsentiert. Die Vielfalt der dargestellten Krippen mit ihren teils sehr unterschiedlichen Materialen und Aufbauten sorgten für Bewunderung bei den Vereinsmitgliedern.

Im Anschluss begab sich der Heimatverein auf eine geführte Wanderung entlang des Krippenwegs, bei der die Teilnehmer nicht nur die kunstvollen Krippen bewundern konnten, sondern auch viel Interessantes über die Geschichte und Hintergründe der einzelnen Krippen erfuhren. Insbesondere der sogenannte ,,Engelsweg'' erwies sich als Highlight, das die Teilnehmer begeisterte.

 

Der Vereinsvorstand freut sich über den gelungenen Ausflug und bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern für ihr Interesse und ihre aktive Teilnahme. Solche außergewöhnlichen Veranstaltungen tragen dazu bei, das kulturelle Bewusstsein zu stärken und die Gemeinschaft im Heimatverein zu fördern.

 

Die Monatsversammlung außerhalb von Petersberg war ein voller Erfolg und zeigt, dass der Heimatverein nicht nur lokal, sondern auch über die Gemeindegrenzen hinaus kulturelle Akzente setzen kann. Ein herzliches Dankeschön geht nicht zuletzt an Hauptorganisator Matthias Hau.